Wenn du jemanden nach Facebook Werbung fragst, triffst du entweder auf Liebe oder auf Hass.

Entweder es heißt, man verbrenne nur Geld oder es ist das tollste überhaupt und ohne Werbung kannst du dein Business gleich wieder schließen.

Natürlich liegt die Wahrheit mal wieder in der Mitte.

Lass uns mal aufräumen, mit den allgemeinen Meinungen zu Facebook Ads und genau hinschauen, wem sie bei was dienen.

Das nimmt dir sicher auch die Angst, falls du noch überlegst, Facebook Werbung für dein Business zu nutzen.

Was sind Facebook Ads und was nicht

Facebook Werbung ist ein Tool, dass dir dabei hilft mehr Menschen zu erreichen. Es ist einfach eine Maschine und definitiv nicht der Teufel, der dir was Böses will.

Und vor allem möchte Mark Zuckerberg und sein Unternehmen Facebook Geld verdienen.

Das bedeutet sie wollen für dich auch nur Gutes.

Denn, wenn die Werbung nicht für dich funktioniert, würde nie wieder jemand Werbung schalten und Mark kein Geld verdienen.

Da es eine Maschine ist, ist der Output eben nur so gut, wie der derjenige ist, der die Maschine bedient.

Und da liegt der erste to do für dich: Du musst die Maschine kennenlernen und herausfinden, wie man das Spiel Facebook Ads spielt, um gute Ergebnisse zu erzielen.

Das sind die guten Nachrichten. Es ist ein Spiel, mit Regeln und du kannst es lernen.

Die schlechten Nachrichten: Wie in jedem Spiel kann man auch mal verlieren.

Hier möchte ich noch ganz klar hinzufügen: verlieren heißt nicht Geld verbrennen.

Ja, du hast Geld eingesetzt und eventuell nicht ganz das Ergebnis für einen guten Preis bekommen.

Doch du hast gelernt.

Es ist also das gleiche Spiel, wie in deinem Business, dass du organisch betreibst. Du investierst Zeit und gewinnst, oder du lernst.

Das wichtigste ist, dass du Spaß beim Spielen hast.

Organisches Marketing: dazu zählt alles, was du ohne bezahlte Werbung per Hand auf Social Media machst

Paid Marketing: sobald du dafür zahlst, dass deine Aktivitäten automatisch gezeigt werden

King & Queen: Hybrid Model zwischen organisch & bezahltem Marketing

Vorurteil 1: Meine Kunden sind nicht auf Facebook

Ähm ja. Ich habe gerade nochmal nachgesehen. 

In Europa sind es derzeit 305 Millionen tägliche Nutzer. 2018 verzeichnete Facebook in Deutschland noch 32,4 Millionen aktive Nutzer.

Hier noch zu meinem Lieblingskanal Instagram die Zahlen: Nach aktuellen Berichten hat Instagram weltweit circa 1,08 Milliarden monatlich aktive Nutzer, davon kommen 25 Millionen der Nutzer aus Deutschland.

Ich denke, das sind erstmal genug Menschen für dich, oder?

Manchmal treten deine Kunden auch nicht als Unternehmen/Unternehmer in den sozialen Medien auf. Doch du erreichst die Menschen. Und wer kauft, auch in einem Unternehmen? Genau, der Mensch.

Die Werbung funktioniert im B2B & B2C Bereich. 

Vorurteil 2: Facebook Werbung ist nur etwas für große Unternehmen mit viel Geld

Falsch.

Plakate und Werbespots in Radio und Fernsehen, das ist wirklich teuer und schlecht messbar. 

Flyer drucken und auslegen: das ist für mich Geld verbrennen (wenn du darüber Kunden gewinnen willst). Leg doch lieber einen 5 € Schein hin, da freuen sich die Menschen sehr.

Social-Media-Marketing funktioniert organisch oder bezahlt (siehe oben). Und für deinen Start kannst du 2 € pro Tag einplanen für eine einfache Markenbekanntheits-Werbung oder 10 €, um deine E-Mail-Liste aufzubauen.

Es ist Geld, ja. Doch ein recht überschaubarer Betrag. Und du hast die volle Kontrolle.

Es ist kein Geld verbrennen, sondern ein Geld investieren.

Vorurteil 3: Social Media Werbung bringt nichts

Hach, ich liebe diese Aussage “bringt nichts”. Schau dir das mal an. Wer oder was soll dir denn was bringen? Facebook wird nicht vor deiner Tür auftauchen mit einem Tablett, wo deine Kunden darauf liegen.

Doch so ähnlich kann es aussehen. Es bringt dir zwar nichts, doch du kannst Ergebnisse kreieren.

Ich habe noch eine Gegenfrage: denkst du, dass du deine Zielgruppe über Flyer oder eine Zeitung leichter, gezielter und besser erreichst?

Damit sind wir an 2 wichtigen Punkten. Kannst du deine Werbung in Zeitung und mit Flyern messen?

Und kannst du bestimmen, wer den Flyer sieht?

Sicher kannst du eingrenzen, wer deinen Flyer findet, indem du ihn zum Beispiel in einem Yoga Studio auslegst und Angebote für Yogis hast.

Doch da kommen Zahnärzte und Lehrer und Studenten hin. Ist das deine Zielgruppe?

Social Media Werbung bringt also dir nichts, sondern deiner Zielgruppe was. Nämlich das richtige Angebot ganz bequem auf ihren Desktop oder Handy. Cool? Cool!

Zum ersten Punkt: dem tracking.

Facebook Werbung (oder auch Google Ads) ermöglichen dir eine sehr genaue Auswertung, deiner Werbung. Das bedeutet, dass du auch dein Geld zielgerichtet einsetzt.

Du weißt genau, wann, wie viel, an wen und was ausgespielt wird UND was es für ein Ergebnis gab.

Vorurteil 4: Mein Social-Media-Marketing funktioniert doch bisher auch so.

 

Das ist ganz wunderbar und eine der besten Grundlagen für deine erfolgreiche Werbung. Denn so weißt du schon ganz genau, was deine Zielgruppe hören und lesen will.

Nun zeigst du das einfach noch 500.000 mehr Menschen, die sind wie deine bisherige Zielgruppe. 

Krass oder?

Wenn dein Content on Point ist und du eine Conversion Rate (CR) von 10 % hättest, dann wären das 50.000 mehr Menschen in deinem Universum.

DAS ist explodierendes Social-Media-Marketing.

In der Regel funktioniert das so mit 10 € pro Tag nicht. Zumindest bisher in meiner Welt. Liegt vielleicht am Content. Also sei du doch der/die Erste, bei dem es so kracht.

Facebook Werbung ist dein Hebel, nicht dein Marketing.

Vorurteil 5: Ich habe noch keine Webseite, ich kann also noch keine Werbung schalten

 

Möp. Wieder falsch. 

Facebook ist schlau und schon echt weit entwickelt. Du kannst so einiges auslagern und über Facebook abbilden. Zum Beispiel die Lead-Gewinnung. 

Die Werbung sieht ganz normal aus, doch wenn darauf klickt, öffnet sich ein Formular.

Das hat übrigens noch einen riesen Bonus, besonders nach dem aktuellen IOS Update: der Nutzer verlässt die App nicht und die Daten werden sehr zuverlässig getrackt.

Die Weiterleitung zu deinem E-Mail-Marketing Tool oder CRM kann über Zapier funktionieren.

Du kannst auch “einfach” deinen Social-Media-Kanal füttern.

Es gibt wirklich viele Möglichkeiten dein Business mit Werbung zu unterstützen. Denk dran: entweder du investierst Zeit oder Geld. Lass doch ruhig mal dein Geld für dich arbeiten und hau dich in die Hängematte (nach getaner Arbeit auf Facebook ;-))

 

Vorurteil 6: Entweder Facebook Werbung oder Google/Pinterest/LinkedIn Ads – eins reicht doch, oder?

Kann an so machen, kommt allerdings darauf an auf welchen Plattformen du so unterwegs bist.

Google Ads zum Beispiel sind sinnvoll, wenn schon jemand nach dir und deinen Produkten sucht. Doch um neue Menschen in dein Universum zu ziehen, empfehle ich wieder die Facebook Werbung.

Pinterest ist richtig super. Ein tolles Tool mit guter und günstiger Werbung, wenn du pinnst und aktiv bist.

LinkedIn: auch ein toller Kanal, der mir leider nicht so viel Spaß macht. Deswegen bin ich da nicht weiter unterwegs. Ebenfalls eine gute und günstige Werbemöglichkeit. Funktioniert ähnlich wie Facebook Werbung.

Ein Werbekanal reicht, je nachdem wo du so unterwegs bist. Nur Google & Facebook Ads gehen gern Hand in Hand.

Vorurteil 7: Ich muss ein Produkt haben, dass ich verkaufen kann

Wieder falsch.

Du kannst auch von Anfang an oder zwischendrin, einfach deine Bekanntheit steigern, Content an fremden Menschen testen oder deiner warmen, schon vorhandenen Zielgruppe deinen Content wieder und wieder ausspielen.

Im schnelllebigen Social Media sieht nicht jeder immer alles und vor allem kann man sich alles gar nicht merken.

Was für ein Geschenk, wenn mir die Werbung diesen tollen Post dieser inspirierenden Person nochmal zeigt.

Das ist vielleicht der kleine Anstoß, den ich als Leser brauche, um in Aktion und Kontakt zu treten.

Zusatz Vorurteil: Ich kann Facebook nicht leiden.

 

Ich weiß total, was du meinst. Facebook ist nicht mein Kanal, auf dem ich täglich meine Zeit verbringe, weil er mir und meiner Arbeit einfach nicht dient.

Meine Zielgruppe tummelt sich definitiv mehr & aktiver auf Instagram. 

Doch bloß, weil ich den Alltag auf Facebook nicht mag, muss ich es nicht komplett boykottieren.

Ich nehme, das was mir dient. Zum Beispiel Gruppen, den Messenger, ab und zu das Content Creator Studio und ganz klar die Werbemöglichkeit, also den Businessmanager.

Um ordentliche Werbung auf Instagram zu schalten, nutze ich auch den Businessmanager und rate dir auch dazu.

Du bist doch eine ermächtigte Person und kannst entscheiden, was du willst.

Entscheide dich für die Rosinen, wenn du den restlichen Kuchen nicht magst.

Fazit zu Facebook Ads und den Vorurteilen

 

Es ist ganz gut entkräftet, würde ich sagen. Hast du jetzt auch Lust Facebook Ads für dich auszuprobieren?

Im nächsten Beitrag erzähle ich dir welche Werbung für welches Ziel passend ist und ab wann es der richtige Zeitpunkt ist Werbung zu schalten.

Denn ich möchte nochmal klar betonen: Ads sind ein Teil deines Funnel und ergänzen deine Social-Media-Marketing Strategie.