Im Business solltest du nicht immer nur auf dein Gefühl hören.

Sagte sie und erntete verwirrte Blicke.

Sagt sie sonst nicht das Gegenteil?

Ja und nein.

Natürlich ist dein Gefühl und deine Intuition so kraftvoll, dass du diese beiden Parts never ever ignorieren darfst.

Doch manchmal betuppt uns das Gefühl, weil es sich an deine Gedanken anpasst.

Wie meine ich das?

Eventuell kennst du den Gedanken: Naja, so doll war es ja nicht. Die Anderen hatten bessere Ergebnisse. Ich habe mein Ziel nicht erreicht. Die anderen finden das bestimmt peinlich.

Das ist unser Verstand.

Und dann sagen wir sowas: ich habe das Gefühl, dass der Launch ganz ok war. Ich denke, das Ergebnis ist ok. Wahrscheinlich ist Launchen nichts für mich. Naja, für den Anfang ganz gut.

Um Klarheit in dein Gefühl zu bekommen, hilft ein Blick auf die Zahlen. Und am besten ohne dich mit jemandem zu vergleichen.

Die Zahlen verraten dir, ob du auf dem richtigen Weg bist. Sie sind keine absolute Richtlinie für Erfolg oder nicht Erfolg.

Meine Launch- Zahlen der Summer Business Party

Wir waren 12 Teilnehmer, für eine Woche mit täglichem Input von mir und zu einem Preis von 147 €.

Meine Einnahmen nach Abzug von Digistore: 1206,65 €

Nun lauert da eine kleine Stimme die sagt: mh, nur 12 Teilnehmer. Das ist ja lame. Und die Einnahmen stehen ja auch in keinem Verhältnis.

Dann frage ich meinen Verstand zurück: Im Verhältnis zu was? 12 Teilnehmer sind grandios. Stell dir mal vor es wären die geplanten 15 gewesen, dann hätte ich nicht so genial individuell auf jeden einzeln eingehen können.

Verstand: Mh, ok.

Und jetzt zum Gefühl. Nachdem ich meinen Verstand beruhigt habe (der sich ja nur Sorgen macht, dass ich sterben könnte, weil zu wenig Einnahmen oder so), kann ich mich endlich auf mein Gefühl einlassen und diese Endgeniale Woche feiern.

Denn sie war tatsächlich so, wie ich sie mir gewünscht habe. Fangen wir mal von vorne an, damit du dir schon für deine LaunchPlanung was mitnehmen kannst.

 

So planst du einen erfolgreichen Launch

Klingt bisschen reißerisch? Ist aber so. Dein Launch wird erfolgreich, weil du ihn planst. Und er kann nur erfolgreich werden, wenn du ihn planst.

Dabei meine ich gar nicht die Zahlen und große Ziele.

Sondern das wichtigste ist, dass du klar hast, WAS du für WEN anbietest.

Danach kommen die Zahlen.

Tatsächlich wäre es nicht so schlimm gewesen, wenn ich weniger Teilnehmer gehabt hätte, weil es einfach die richtigen waren.

Mal dir in allen Details aus, mit wem du arbeiten möchtest. Wer soll bei deiner Party dabei sein?

Und da spreche ich nicht von den langweiligen Daten, wie Alter, Familienstand, Einkommen und so ein Quark.

Schreibe dir deinen emotionalen Wunschkunden auf.

Es geht um einen Mensch, mit dem du arbeiten möchtest. Wie ist der, was für Werte teilt ihr, wo genau steht der- oder diejenige, was für Dinge mag sie oder er?

Geh ruhig ins Detail, es geht um die Verbindung. Natürlich ist es sinnvoll sich auf Business relevanten Details zu konzentrieren. Doch am liebsten arbeite ich mit Menschen, mit denen ich auch persönlich viel gemein habe.

Wie Reisen, die Einstellung zur Welt, zum Leben, essen, Kaffee und Sport.

So habe ich für diesen Launch zur Party mir ausgemalt, wie mutige und aktive Selbstständige die Chance ergreifen, um ihre technischen Herausforderungen zu meistern.
Die Party People sind selbstermächtig und fragen mich nach den Dingen, die sie beschäftigen, die sie gern umsetzen wollen.

Sie sind offen für neues und Feeedback. Und ich habe mir eine interaktive Gruppe ausgemalt.

Jede einzelne Person bringt ihre Leidenschaft mit und erzählt gern davon.

Mein Gefühl und die Ergebnisse zeigen mir: das hat geklappt. Yeah.

Jetzt weißt du für WEN du dein Angebot rausgibst.

Das WAS ist genauso entscheidend. Denn das muss relevant für diese Menschen sein.

Es gibt verschieden Begriffe dafür. Es ist das dringendste Problem oder du holst sie bei ihrer Hölle ab.

Ich denke, das wichtigste ist, dass es ein bewusstes Problem ist, dass sie lösen wollen. Wenn es kein bewusstes Problem ist, hast du mega viel Arbeit in der Aufklärung zu leisten. Du musst es ihnen erst bewusst machen.

Das kann man machen. Das musst du einfach in deiner Planung an Zeit und Aufwand mit einberechnen.

Entspannter ist es, bei einem bewussten Problem abzuholen. Das unbewusste kommt meist automatisch mit zur Sprache.

Ein Beispiel:

Wir haben eine online Marketing Party gefeiert, um die Technik aufzusetzen. Denn das ist ein bewusstes und dringendes Problem.

Doch wir sind sehr wohl bei dem Thema Mindset gelandet. Also glaubst du an dich und daran, dass es funktionieren kann?

Das unbewusste Problem, ist also automatisch aufgetaucht und wurde sogar aktiv gewünscht. Natürlich habe ich auch zusätzlich davon gesprochen.

Denn dein tollster und ausgefeilter Funnel hilft dir nichts, wenn du Angst vor Kunden hast, oder nicht an dich glaubst.

Genauso kannst du mit der krassesten Überzeugung in deiner Hollywoodschaukel sitzen. Ohne Funnel kein automatisierter und skalierbarer Kundenstrom.

Mein größtes Learning in diesem Launch

Eigentlich sind es zwei. Das erste Learning war: nach einem nicht so gutem Launch, musst du einfach wieder in den Sattel steigen.

▶ (Den hatte ich im Frühling und ich habe auf meinen Verstand gehört, statt einfach ein ordentliches Learning zu ziehen: zu wenig darüber gesprochen und das WAS für WEN nicht klar genug gehabt)

Klar wusste ich das vorher schon. Ist ja immer so. Allerdings habe ich mir unbewusst da so eine Mauer aufgebaut… Lässt sich rational nicht erklären. Kennst du sicher auch.

Der große Satz war: ich kann das zwar für und mit meinen Kunden, aber nicht für mich selbst.

Ahja. Klaro.

Wer spricht denn da? Die Angst!

Dient mir der Satz?

Nein!

Also weg damit.

Nachdem ich losgelaufen bin und es auch echt gut angelaufen ist, kam ein kleines Loch (total normal, meist in der Mitte deiner Launchzeit), wo nichts passiert ist. Sprich, es sind keine Buchungen hereingekommen.

Da wollte ich mich zufriedengeben. 5 Teilnehmer sind doch ok. Das wird eine super Runde. Ganz individuell.

Hallo Bullshit Story.

Danke Coach!

Meine Mentorin, die ich mir für diesen Sommer an die Seite geholt habe, hat mir das auf jeden Fall nicht durchgehen lassen. (Das war der Plan, ich habe mich quasi selbst ausgetrickst und es mir vor allem leicht gemach, statt mich da allein durchzuquälen).

Die Frage ist nicht, womit du zufrieden bist, sondern was du wirklich wirklich willst. Was macht dich glücklich und was fühlt sich absolut orgasmic an? (Unsere Mastermind-Frage)

5 sind toll, doch 10 wären der Oberhammer.

Als die 10 geknackt war, habe ich das Ziel auf 15 Teilnehmer erhöht.

Dabei geht es nicht darum unbedingt das Ziel zu erreichen, sondern einen Navigationspunkt zu setzen, damit du (und das Universum) weiß, wohin die Fahrt geht.

Mein 2. learning: zufrieden ist deine Komfortzone. Das fühlt sich bequem an. Los geh einen Schritt weiter.

 

Mein Fazit

Was immer dich aufhält, abhält oder durcheinander bringt und du so deine Ziele nicht angehst oder erreichst: nimm dir jemanden an deine Seite, der dir darüber hinweg hilft.

Ich wusste und wollte jemanden, der mich stärkt und es mir dadurch leichter machen (total erlaubt). Und ich wollte bei diesem Launch alle Glaubenssätze angehen, die hochkommen, damit es danach noch leichter und spaßiger wird.

Was auch immer du brauchst, um durchzustarten. Erlaube es dir und dann gehe es an.

Du siehst den Weg nicht? Geh einfach los, Schritt für Schritt.

Jedes Ergebnis ist cool und bringt dir etwas bei.

Ich erkenne mich selbst mega dafür an, dass ich auf mein Gefühl gehört habe und mir das gegönnt habe, was ich brauchte.

Der Launch hat mir mega viel Spaß gemacht.

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